Unsere „Time Machine”: Rechnen, was die Vorsorge bringt

25. Mai 2018  |  Tobias Aigner
Scalable Capital - Time Machine
Scalable Capital stellt seine neue Time Machine vor – einen Altersvorsorge-Rechner auf unserer Website.
Mit ihm können Sie abschätzen, wie viel Sie heute sparen müssen, damit Sie Ihren Ruhestand frei von Geldsorgen genießen können.

Einmal in die Zukunft blicken. Das wünscht sich jeder. Schauen, ob man in zehn Jahren immer noch in seinem Lieblingsviertel wohnt, wo man arbeitet oder was die Kinder studieren. Es ist unmöglich. Aber auf Ihre finanzielle Zukunft können Sie jetzt einen Blick werfen – mit unserer Time Machine, einem neuen Vorsorgerechner, den wir für Sie programmiert haben und mit dem Sie jede Menge Szenarien für Ihren Vermögensaufbau durchspielen können.

Ganz gleich, ob Sie 18 oder 58 Jahre alt sind, ob Sie auf einen Schlag 250.000 Euro oder monatlich 200 Euro an den Finanzmärkten investieren wollen: Mit der Time Machine können Sie abschätzen, wie viel Kapital Sie bis zum Ruhestand angespart haben. Und wie viel Sie davon in der Rentenphase jeden Monat für Ihren Lebensunterhalt abzweigen können. Dabei können Sie an zahlreichen Stellschrauben drehen: an der Anlagesumme sowieso, aber auch am Renteneintrittsalter, an der Lebenserwartung, an der Risikoneigung, an der Inflationsrate und am Steuersatz. Aus all diesen Eingaben und einer riesigen Menge an Börsendaten ermittelt unser Rechner die Ergebnisse. Sie finden ihn ab sofort unter scalable.capital/altersvorsorge-rechner.

Ergebnisse hängen von der Börse ab

Dabei sollte man bedenken: Die Time Machine soll vor allem das Verständnis beim Vermögensaufbau fördern, also zum Beispiel den Einfluss von Anlagedauer, -summe und Inflation auf das Ergebnis zeigen. Die berechneten Beträge sind daher weder als exakte Prognose noch als Garantie zu verstehen. Was bei Ihrer Vorsorge am Ende tatsächlich rauskommt, hängt stark davon ab, wie sich die Börsen künftig entwickeln. Und dafür hat niemand eine Glaskugel.

Trotzdem berücksichtigt unser Rechner das unvorhersehbare Auf und Ab an der Börse zum Teil. Denn er liefert verschiedene Ergebnisse für eine gute, mittlere und schlechte Entwicklung an den Finanzmärkten (95%-, 50%- und 5%-Quantil). Allerdings baut er dabei auf historischen Börsendaten auf. Und deren Zusammenspiel kann sich ändern. Wenn sich etwa Risiko und Rendite an den Aktienmärkten künftig anders verhalten, können die tatsächlichen Werte von den hier errechneten abweichen. Weitere Erläuterungen finden Sie auf unserer Website unter dem Tab „Hinweise” in der Time Machine.

Christof plant seine Vorsorge - Media 1

Christof plant seine Vorsorge

Ein Beispiel zeigt, was der Vorsorgerechner leistet. Stellen wir uns einen Anleger vor: Christof, 30, Informatiker. Er steckt 25.000 Euro in seine Vorsorge. Mit 67 will er in den Ruhestand gehen. Er schätzt seine Lebenserwartung auf 80 Jahre und nimmt eine Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr an. Christof weiß auch, dass sein langer Anlagehorizont von 37 Jahren bis zum Rentenalter dafür spricht, an der Börse mehr Risiko einzugehen. Deshalb wählt er bei Scalable Capital die höchste Risikokategorie mit einem Value-at-Risk (VaR) von 25 Prozent (zur Einteilung unserer Risikokategorien lesen Sie bitte unseren Blog-Artikel „Glasklare Sache”). Zudem will er einen monatlichen Sparplan einrichten – bei der Höhe ist er noch unsicher. Christof fragt sich, wie viel Kapital er auf diese Weise bis 67 ansparen kann, was ihm das im Alter monatlich bringt und vor allem: was es ausmacht, wenn er beim Sparplan mehr Geld zur Seite legt.

Die Antworten gibt die Time Machine: Wählt Christof den 200-Euro-Sparplan und die Börsen entwickeln sich durchschnittlich, hat er mit 67 voraussichtlich rund 184.000 Euro auf der hohen Kante. Zahlt er monatlich dagegen nur 100 Euro ein, kommen 118.000 Euro zusammen. Bei 300 Euro Sparrate wächst die Endsumme auf knapp 250.000 Euro an.

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Womit Christof im Ruhestand rechnen kann

Voraussichtliches angespartes Vermögen und monatliche Auszahlung in Abhängigkeit von der Sparrate

Christof plant seine Vorsorge - Media 2 - Tabelle
[1] Mit jährlicher Inflationsanpassung, [2] bei durchschnittlicher Entwicklung der Kapitalmärkte. Hinweis: Die von der Time Machine berechneten Ergebnisse stellen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung dar. Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Turquoise Line

Der Clou an der Sache: In diesen Beträgen sind nicht nur ein Steuersatz von gut 26 Prozent (Abgeltungsteuer plus Soli) und die gesamten Anlagegebühren bei Scalable Capital (1,0 Prozent pro Jahr) enthalten. Auch dass die Inflation kontinuierlich an der Kaufkraft nagt, ist in den Ergebnissen bereits berücksichtigt. Nominal, also ohne Inflationsabzug, liegen die angesparten Summen weit höher. Bei 200 Euro Sparplan sind es zum Beispiel 383.000 Euro, also rund 200.000 Euro mehr. Auch diesen Wert gibt unsere Time Machine an. Der Anleger sieht also, wie stark die Inflation das Anlageergebnis mindert. Dabei rechnet die Time Machine übrigens auch bei der Sparrate mit einer Inflationsanpassung. Im Klartext: Wenn Christof dem Plan folgt, muss er seine Rate jedes Jahr um zwei Prozent aufstocken. Dann spart er real immer den gleichen Betrag.

Reicht das Geld?

So weit, so gut. Aber reicht das angesparte Vermögen auch für den Ruhestand? Das lässt sich mit unserem Rechner ebenfalls abschätzen. Er ermittelt die monatliche Auszahlung in der Rentenphase – unter der Voraussetzung, dass das Vermögen bis zum Ende der Lebenserwartung reichen soll. Bei einer Sparrate von 200 Euro mit Inflationsanpassung ergibt sich für Christof eine monatliche Auszahlung von 1.355 Euro, bis er 80 ist. Auch dieser Betrag ist inflationsbereinigt. Nominal beginnt die Auszahlung mit einer Rate von rund 2.875 Euro und steigt jedes Jahr um zwei Prozent an.

So bekommt Christof einen guten Eindruck vom Wert seiner Altersvorsorge. Und er kann weitere Szenarien durchlaufen lassen. Mehr Inflation, ein längeres Leben, höhere Steuersätze auf Kapitalerträge: Die Time Machine berechnet die finanziellen Folgen – und hilft, die Vermögensplanung endlich anzupacken.

Risikohinweis – Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung. Sollte diese Website Informationen über den Kapitalmarkt, Finanzinstrumente und/oder sonstige für die Vermögensanlage relevante Themen enthalten, so dienen diese Informationen ausschließlich der allgemeinen Erläuterung der von Unternehmen unserer Unternehmensgruppe erbrachten Vermögensverwaltungsdienstleistungen. Bitte lesen Sie auch unsere Risikohinweise und Nutzungsbedingungen.

 

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Tobias Aigner
Tobias Aigner
EDITOR IN CHIEF
Tobias ist Finanz- und Wirtschaftsjournalist mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Zuletzt arbeitete er als leitender Redakteur für das Wirtschaftsmagazin €uro. Zuvor war er für Capital, Börse Online, die Financial Times Deutschland und die Süddeutsche Zeitung tätig. In seinen Kommentaren, Analysen und Features setzte er sich vor allem mit den Themen Börse, Risikomanagement und regelbasierte Anlagemodelle auseinander. Tobias hat Physik an der TU München studiert.