Asset Icon SC

Bits & Pieces

Edition #171 | KW 14

Starbucks | Märkte und Makro | Autohersteller | Chart der Woche | ETFs im Fokus

Unsere Leserinnen und Leser lieben diesen Newsletter. Doch „die Liebe liebt das Wandern“ heißt es im berühmten Liederzyklus „Winterreise“ von Franz Schubert. Wenn Sie von Aktien und Börsennachrichten nicht genug bekommen können, sollten Sie bei „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ reinhören. Der Podcast bietet montags bis freitags eine Viertelstunde geballte Börsen-News – informativ und spannend aufbereitet. So kann der Frühling starten. Doch bevor wir eifersüchtig auf Ihre Podcast-Abos werden, lesen Sie noch unseren Liebesbrief an Sie. Die Themen: Tesla, Starbucks und das Metaversum.


Starbucks

Starbucks auf Wachstumskurs

Die US-amerikanische Kaffeehauskette Starbucks zahlt eine Dividende von 0,57 US-Dollar pro Aktie aus. Wer bis zum 17. Mai 2024 das Papier hält, kann sich über die Gewinnausschüttung freuen. Die vergangenen Quartalszahlen, die Ende Januar veröffentlicht wurden, verfehlten jedoch knapp die Erwartungen der Marktteilnehmenden. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 9,4 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahresviertel. Erwartet wurden 9,6 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn stieg um ein Fünftel auf 0,90 US-Dollar. Die Analysten-Prognose lag jedoch bei 0,93 US-Dollar je Aktie. Starbucks ist auf Wachstumskurs. Im vergangenen Quartal wurden 549 neue Filialen eröffnet. Weltweit gibt es Starbucks über 38.500 mal. Davon sind circa 16.500 in den USA und etwa 7.000 in China ansässig.



Es waren zwei verlorene Jahre.

Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), kritisierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Interview mit „Süddeutsche Zeitung“ am 02.04.2024.


Märkte & Makro

Geht da noch was?

Die Aufwärtsfahrt des DAX stoppte in dieser Woche. Der deutsche Leitindex verharrte bisher unter seinem Rekordhoch von 18.567 Punkten. Unter anderem verhaltene Vorgaben der US-Börsen dämpften die Stimmung. Auch die sinkende Inflationsrate im Euroraum sorgte für keinen neuen Auftrieb. Im März lag der Anstieg der Verbraucherpreise bei 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Teuerung fiel damit 0,2 Prozentpunkte weniger stark aus als im Februar. Damit ist die Zielrate der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent fast erreicht.

Expertinnen und Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass die EZB ihre Leitzinsen schon am kommenden Donnerstag, den 11. April, senken wird. Dies würde Aktien gegenüber Anleihen wieder etwas attraktiver machen. Die Aussicht auf bald sinkende Zinsen machte Gold mitunter attraktiver. Das Edelmetall sprang in dieser Woche erstmals über die Marke von 2.300 US-Dollar.

Am heutigen Freitag sind insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten relevant. Hier hoffen Marktteilnehmende auf einen sich abkühlenden Jobmarkt. Dies wäre ein Argument für Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve. Der Arbeitsmarktbericht des privaten Dienstleistungsunternehmens ADP fiel jedoch besser als erwartet aus. In den USA wurden im März etwa 184.000 neue Jobs geschaffen.


AUTOHERSTELLER

Tesla: Absatzschwund und Techie-Flucht

Elon Musk, CEO des US-Autobauers Tesla, beklagte sich jüngst über die Abwerbung der Mitarbeitenden seiner Social-Media-Plattform X durch das US-amerikanische Softwarehaus OpenAI. Mit ChatGPT ist OpenAI gemeinsam mit dem Tech-Riesen Microsoft führend in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI). Lockt neben einer besseren Bezahlung womöglich wieder die Chance, die Welt zu verändern?

Weniger gefragt als die Programmiererinnen und Programmierer waren im vergangenen Quartal die Elektroautos von Tesla. Erstmals seit fast vier Jahren kam es zu einem Rückgang bei den Auslieferungen. Zwischen Januar und März liefen nur 386.810 Fahrzeuge vom Band. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch 423.000 Pkws.

Das Angebot von E-Autos vergrößert sich. Neben traditionellen Autobauern wie beispielsweise BMW oder Volkswagen drängen neue Wettbewerber wie der Smartphone-Hersteller Xiaomi aus China auf den Markt. Teslas Modellreihen kommen zudem womöglich in die Jahre. Das Model Y befindet sich im fünften Produktionsjahr. Hinzu kommen die immer noch hohen Zinsen für Kredite.

Während die Absatzzahlen 2023 bei Tesla um gut ein Drittel wuchsen, glaubt Musk an ein deutlich langsameres Wachstum in diesem Jahr. Analystinnen und Analysten erwarteten bisher ein Absatzplus von gut einem Fünftel auf 2,2 Millionen Autos.


Warum es sich lohnt, in jungen Jahren mit dem Investieren anzufangen, erfahren Sie in diesem kurzen Video.


Chart der Woche

Einsatzmöglichkeiten von Metaverse in Unternehmen

Media_Asset_B&P_Chart-der-Woche

Quelle: PwC

Metaversum für alle?

„Das Metaversum ist die nächste Evolutionsstufe der sozialen Vernetzung und der Nachfolger des heutigen mobilen Internets.“ So preist der US-amerikanische Konzern Meta auf seiner Webseite sein jüngstes Baby an. CEO Mark Zuckerberg hat große Pläne mit den virtuellen Welten: Der Konzern hat seinen Namen im Herbst 2021 sogar von Facebook zu Meta gewechselt. Auch Lego baut ein Metaversum für Kinder.

Das Metaversum soll nicht nur Möglichkeiten im Wohnzimmer, sondern auch für Unternehmen bieten. Mehr als die Hälfte der befragten deutschen Unternehmen sehen laut einer Studie des Beratungshauses PricewaterhouseCoopers (PwC) bereits vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die virtuelle Realität. Allen voran nennen sie Schulungen, Produktpräsentationen und Konferenzen. Kundinnen und Kunden könnten zudem bei der Beratung im Metaversum landen, das ihr Einkaufserlebnis im Internet verbessern könnte. Die Zeit für virtuelle Realitäten könnte also noch kommen.


ETF-SPECIAL


Anleihen können Sie ganz einfach über iBonds ETFs von iShares in Ihr Depot bringen und im Scalable Broker handeln. Das zeichnet sie aus:

  • Abbildung eines Anleihen-Index: Diversifiziertes Investment mit einem ETF in Unternehmens- oder Staatsanleihen aus mehreren Sektoren und Länder
  • Regelmäßige Zinszahlungen
  • Besonderheit: Auszahlung des angelegten Kapitals am Laufzeitende (festes Fälligkeitsdatum des ETFs)

ETFs im Fokus

Geld für sich arbeiten lassen

Die 40 DAX-Konzerne werden ihren Aktionärinnen und Aktionären in diesem Jahr voraussichtlich so viel ausschütten wie noch nie. Nach einer Prognose von „Handelsblatt“ betragen die
Dividendenausschüttungen

etwa 52,4 Milliarden Euro. Das wären 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer Dividenden von Unternehmen aus Europa oder aus weltweiten Industrieländern beziehen möchte, muss nicht danach suchen. Folgende drei ETFs investieren in Aktien mit explizit hohen Dividendenrenditen:


Hörtipp

Hören Sie „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ von OMR bei Apple, Deezer, Spotify oder RTL+.

Quellen: Scalable and dpa-AFX

Sie möchten noch mehr Börsen-News direkt in Ihr Postfach erhalten?
Jetzt unseren Newsletter abonnieren.

Es gelten die Bestimmungen unserer Datenschutzerklärung.