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Während Elon Musk von astronomischen Umsätzen in Billionenhöhe träumt, blicken wir auf den Einfluss der Midterms auf die Märkte und verfolgen Live-Sport-Events bei Netflix. Außerdem: Warum Victoria’s Secret noch sexier wird.


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Meistgehandelt

Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf das Verhältnis von Käufen und Verkäufen der 100 meistgehandelten Aktien im Scalable Broker zwischen dem 16.10.2026 und 22.10.2026.

Im Fokus: adidas
Beliebte Sport-Schuhe und eine Erstattung von US-Zöllen in Höhe von 200 Mio. € sorgten bei adidas im Q3 für Rekordergebnisse – die Aktie reagierte mit einem leichten Kurssprung. Für das Gesamtjahr erwartet der Sportartikelhersteller nun ein Betriebsgewinn von 2,5 Mrd. € statt 2,3 Mrd. €.


Was uns beschäftigt

Washington wählt

Am 3. November stehen in den USA die Midterms (Zwischenwahlen) an. Warum Sie das tangieren sollte? Weil sich in Ihrem Depot vermutlich US-Titel verbergen. Vor der Wahl steigt in der Regel die Volatilität am US-Markt wegen der Unsicherheit über den Ausgang – davon profitieren häufig defensive Sektoren. Herrscht Klarheit danach, erleben meist zyklische Sektoren und Small Caps einen Auftrieb.

Karten neu gemischt. Immer zur Halbzeit einer vierjährigen US-Präsidentschaft entscheiden die Midterms über die Machtverhältnisse im Kongress. Konkret werden ein Drittel des Senats (Oberhaus) sowie alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses (Unterhaus) neu besetzt – aktuell beides in der Hand der Republikaner. Umfragen zufolge dürften die Demokraten nun das Unterhaus erobern. Die Folge wäre ein geteilter Kongress. Dadurch würde Donald Trump die Mehrheit bei wichtigen Themen wie Haushalt, Steuern oder Verteidigung fehlen.

Entwarnung. Dieses Szenario wäre laut Experten für die Märkte neutral, sogar leicht positiv, da es die Wahrscheinlichkeit tiefgreifender Reformen reduziert. Außerdem sorgen die Midterms meist nur kurzzeitig für Volatilität, langfristig fallen Konjunkturentwicklung, Unternehmensgewinne, Geldpolitik und KI-Investitionen mehr ins Gewicht.


Podcast

Im Gespräch mit Christian W. Röhl erklärt Volker Schilling, der CEO von Greif Capital Management, woran Anlegende echtes aktives Management erkennen können und gleichzeitig, warum er den Hype um aktive ETFs kritisch sieht. Außerdem diskutieren die beiden die Grenzen der UCITS-Regulierung und wie sich mit VIX-Futures und einer Cashquote von bis zu 30 % Risiken antizyklisch steuern lassen.

Hier geht’s zum Video auf YouTube oder zur Podcast-Version auf Apple Podcasts, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.


Streaming

Plot Twist in den Zahlen

Netflix dreht beim Programm auf: Mit drei NFL-Spielen an Thanksgiving Eve und Weihnachten sowie dem Boxkampf Fury vs. Joshua erweitert der Streaming-Gigant sein Angebot um Live-Sport.

Das vergangene Quartal dämpft die Vorfreude hingegen. Zwar ist die Marge im Q3 im Vergleich zum Vorjahr um über 6 Prozentpunkte auf knapp 35 % geklettert, doch das lag an einer einmaligen Steuerbelastung, die 2025 auf das Ergebnis drückte. Bereinigt lag das Margenwachstum nur bei rund 1 %. Zudem trübte ein schwächerer Ausblick für Q4 die Stimmung.

Ein Lichtblick: Für 2027 möchte Netflix das werbefinanzierte Abo in 15 neuen Ländern einführen. Das soll die Erlöse durch Werbung ankurbeln.


VIP-Watch

Bringing sexy back

Hillary Super setzt auf „Sexy in all forms“. Seit die Amerikanerin 2024 den Chefposten von Victoria’s Secret übernommen hat, poliert sie das Image des Lingerie-Labels kräftig auf. Statt veraltetem Anspruch auf Perfektionismus, rückt sie Sexappeal wieder in den Fokus – aber divers und selbstbestimmter interpretiert.

Ihre Ambition zeigt sie auch an der Börse: Seit Juni wird die Aktie von Victoria’s Secret an der New Yorker Börse unter dem Ticker VSXY (zuvor VSCO) gehandelt – das „XY“ steht bewusst für die „Very Sexy“-Produktlinie. Die Strategie scheint zu fruchten, die Aktie befindet sich wieder im Auftrieb.


Chart der Woche

Der Bullenmarkt wird vier!

Vier Aktien haben seit Jahresbeginn fast die Hälfte der S&P-500-Gesamtrendite beigesteuert

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Quelle: Bloomberg, Berechnungen von Barron’s

Seit dem Tiefpunkt im Oktober 2022 und dem anschließenden Turnaround, ausgelöst durch ChatGPT und den KI-Boom, eilt der S&P 500 von Rekord zu Rekord und feiert vier Jahre Bullenmarkt. Doch das Fundament bleibt schmal: Von den 12,9 % Rendite seit Jahresbeginn stammt fast die Hälfte von nur vier Tech-Werten. Die steuerten zusammen 5,8 Prozentpunkte bei; der Rest entfiel auf 496 Aktien.


Active ETFs

Aktiver Airbag

Das jüngste Beben bei US-Tech-Werten dürfte in vielen Depots Spuren hinterlassen haben. In solchen Zeiten werden Active ETFs attraktiv, da sie flexibel auf Markttrends und -entwicklungen eingehen können. Anders als passive ETFs, die starr einen Index nachbilden, versucht das Management durch gezielte Aktien- oder Anleihenauswahl besser zu sein als der Markt. So kann zum Beispiel im Hochzinsumfeld von volatilen Aktien auf zinsstarke Anleihen umgeschichtet werden, wenn der ETF beide Anlageklassen hält.

Active ETFs haben zwar in der Regel eine höhere Gesamtkostenquote, können aber konkretes Risikomanagement vornehmen und besitzen mehr Freiheiten als ETFs, die einen Index nachbilden. So entsteht im Idealfall eine Outperformance.


Produkt-Highlight

Investieren mit höherer Planbarkeit

Märkte können oft unvorhersehbar sein, Ihre Anlagereise muss es aber nicht sein. Der frisch aufgesetzte WisdomTree Defined Return Autocallable EUR Active UCITS ETF strebt unter allen Marktbedingungen, außer bei anhaltenden und längeren Kurseinbrüchen, mittel- bis langfristig eine jährliche Nettorendite von 8 % bis 9 % an. Dafür setzt der aktiv gemanagte ETF auf eine raffinierte Strategie: Autocalls.

Das Prinzip: Der ETF bildet große Aktienindizes wie den S&P 500 oder Euro Stoxx 50 ab. Einmal jährlich wird geprüft, wo die Indizes stehen. Notieren sie auf oder über ihrem Startwert, greift der Autocall automatisch: Die Position wird verkauft und die Zielrendite direkt in den Fonds reinvestiert. Steht der Markt leicht im Minus, läuft die Anlage bis zum nächsten Stichtag weiter. Erst bei sehr signifikanten Markteinbrüchen verfällt der integrierte Puffer und es drohen Verluste.

Kurzum: Sie verzichten auf einen Teil der möglichen Kursgewinne und erhalten im Gegenzug mehr Vorhersehbarkeit sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber allen außer den schärfsten Markteinbrüchen.

Hier geht’s zum ETF


Scalable News


Doppelt profitieren

Gemeinsam durchstarten: Empfehlen Sie Scalable weiter. Für kurze Zeit sichern Sie sich und Ihrer eingeladenen Person einen Bonus von jeweils 25 €. Einfach persönlichen Einladungslink in der Scalable App kopieren und teilen.

Es gelten die Teilnahmebedingungen.


Altersvorsorge im Fokus


In dieser Rubrik beantworten wir kurz und knapp Ihre wichtigsten Fragen rund um das Thema Altersvorsorge.

Der Bundestag hat die Einführung einer Frühstartrente beschlossen. Was ist nun geplant?


Kinder mit erstem Wohnsitz in Deutschland erhalten vom 6. bis zum 18. Geburtstag monatlich 10 € vom Staat – damit insgesamt 1.440 € pro Kind. Losgehen soll es am 1. Januar 2027, zunächst mit den zwei Geburtsjahrgängen 2020 (rückwirkend für 2026) und 2021.

Wichtig für Eltern: Sie eröffnen bei einem gewählten Depotanbieter ein zertifiziertes Depot auf den Namen des Kindes. Nach Zustimmung der Eltern übernimmt der Anbieter automatisch den Förderantrag. Die 10 € fließen daraufhin vierteljährlich direkt ins Depot – ganz ohne Eigenbeitrag. Eltern, Großeltern oder Verwandte können aber freiwillig bis zu 6.840 € pro Jahr zuzahlen. Alle Erträge und Gewinne sind während der Ansparphase steuerfrei.

Ab dem 1. Januar 2027 bietet Scalable auch bei der Frühstartrente das beste Angebot für die finanzielle Zukunft Ihres Kindes.

Hinweis: Noch ist das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren nicht abgeschlossen. Mehr Infos gibt’s hier.

Redaktionsschluss: Freitag, 7 Uhr

Quellen: Scalable und dpa-AFX

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