Finanzen planen,
Vermögen aufbauen.

Warum investieren ?

Investitionen können ein mächtiges Werkzeug sein, um finanzielle Ziele zu erreichen und ein stabiles Fundament für die Zukunft zu schaffen. Es geht darum, Geld für sich arbeiten zu lassen, anstatt dass es durch Inflation an Wert verliert.

Faustregeln zur Orientierung


Faustregeln bieten hilfreiche Orientierung für den Einstieg in Finanzplanung und Investitionen – sie ersetzen jedoch nicht eine sorgfältige, persönliche Finanzplanung, sondern erleichtern die ersten Schritte.

Die Greene’sche Formel bietet eine Orientierung für das Sparen in verschiedenen Lebensphasen. Entwickelt von der Wirtschaftswissenschaftlerin Kimmie Greene, empfiehlt sie, zu bestimmten Altersstufen ein festgelegtes Sparziel im Verhältnis zum eigenen Netto-Jahresgehalt zu erreichen:

Mit 20 Jahren: 25 % des Netto-Jahresgehalts angespart
Mit 30 Jahren: ein ganzes Netto-Jahresgehalt angespart
Mit 35 Jahren: das Doppelte des Netto-Jahresgehalts angespart

Diese Formel versteht sich als grobe Richtlinie, nicht als starres Ziel. Sie unterstützt dabei, Sparen systematisch in den Alltag zu integrieren. Ein Grundsatz ist, möglichst mindestens 20 % des Jahresgehalts regelmäßig zurückzulegen.

Die Sparstrategie sollte flexibel an die individuelle Lebenssituation angepasst werden.

Eine schnelle Methode, um abzuschätzen, wie lange es dauert, bis sich eine Investition durch Zinseszins bei einer bestimmten Rendite verdoppelt.

Dabei wird die Zahl 72 durch die jährliche Rendite (in Prozent) geteilt. Das Ergebnis gibt die ungefähre Anzahl der Jahre an, die für eine Verdopplung des Anfangskapitals benötigt wird.

Beispiel:
Bei einer jährlichen Rendite von 7,2 % ergibt sich:
72 ÷ 7,2 = 10

Das Investment würde sich in etwa 10 Jahren verdoppeln.

Die 72-Regel ist eine vereinfachte Schätzung und berücksichtigt keine externen Faktoren wie Steuern, Inflationskosten oder wirtschaftliche Entwicklungen. Sie stellt keine exakte Prognose oder Garantie für die Zukunft dar.

Das magische Dreieck der Geldanlage dient als Orientierungshilfe, um die wichtigsten Ziele und Zielkonflikte bei der Auswahl von Investments zu verstehen. Es verdeutlicht, dass bei jeder Geldanlage drei zentrale Kriterien – Sicherheit, Rendite und Liquidität – berücksichtigt werden müssen.

Sicherheit beschreibt das Risiko eines Wertverlustes der Geldanlage. Sichere Anlagen wie Tagesgeld oder Staatsanleihen bieten eine hohe Stabilität, während beispielsweise Aktien größere Schwankungen aufweisen können.
Rendite steht für den Ertrag, den eine Anlage erwirtschaftet. Höhere Renditechancen sind in der Regel mit einem höheren Risiko verbunden, wie es etwa bei Aktien oder Derivaten der Fall ist.
Liquidität bezeichnet, wie schnell und einfach eine Geldanlage in Bargeld umgewandelt werden kann. Tagesgeld und Aktien sind meist sehr liquide, während Immobilien oder Festgeld weniger flexibel verfügbar sind.

Im magischen Dreieck stehen diese drei Ziele in einem Spannungsverhältnis: Es ist in der Praxis kaum möglich, bei einer Anlage alle drei Kriterien gleichzeitig zu maximieren. Wer hohe Sicherheit und hohe Liquidität wünscht, muss meist auf Rendite verzichten. Wer hingegen hohe Renditen anstrebt, muss entweder ein höheres Risiko eingehen oder auf schnelle Verfügbarkeit verzichten.

Das magische Dreieck hilft dabei, Investmententscheidungen bewusster zu treffen und die Gewichtung der drei Kriterien an den eigenen Bedürfnissen und der persönlichen Risikobereitschaft auszurichten.

Diese Regel gibt eine grobe Empfehlung für den Aktien- und Anleihenanteil im Portfolio an. Je jünger man ist, desto höher kann der Aktienanteil sein, da mehr Zeit ist, Schwankungen auszusitzen.

Warum?

  • Sie vereinfacht die Asset Allocation.
  • Einfache Technik für Risikomanagement.
  • Einfach zu verstehen und leicht anwendbar.

So geht’s Schritt für Schritt:

  1. Subtrahieren Sie Ihr Alter von 100.
  2. Das Ergebnis gibt an, wie viel Prozent Ihres Portfolios Sie in Aktien anlegen sollten.
  3. Der Rest Ihres Portfolios sollte sich auf Anleihen konzentrieren.
  4. Diese Aufteilung Ihres Portfolios aktualisieren Sie jährlich im Rahmen des Rebalancings entsprechend Ihres Alters.

Das gilt zu beachten:

  • Die Strategie kann zu anleihenlastig sein und ignoriert andere Anlageklassen, sowie die individuelle Risikotoleranz.
  • Berücksichtigt keine Marktveränderungen oder Veränderungen der Lebensumstände.
  • Hauptsächlich geeignet für einen Ruhestand, der sich in seinen Ansprüchen nicht groß vom bisherigen Lebensstil unterscheidet.
  • Einige Experten empfehlen „110 minus bzw. 120 minus Lebensalter“-Regel für einen höheren Aktienanteil.

    → Achtung: 30-Jährige würden nach dieser Anpassung sogar 80-90 % in Aktien investieren.

Diese Regel wird oft im Zusammenhang mit der Entnahme aus dem Ruhestand verwendet.

Grundlage ist die Annahme, dass jährlich 4 % des investierten Vermögens entnommen werden können, ohne dass das Kapital innerhalb von mindestens 30 Jahren aufgebraucht wird – vorausgesetzt, die Investition erfolgt breit gestreut, zum Beispiel in Aktien oder ETFs.

Um den eigenen Kapitalbedarf zu berechnen, werden die jährlichen Ausgaben mit dem Faktor 25 multipliziert.

Das Ergebnis entspricht dem empfohlenen Anlagebetrag, um langfristig vom angesparten Vermögen leben zu können.

Beispiel:
Betragen die jährlichen Ausgaben beispielsweise 30.000 €, ergibt sich folgender Kapitalbedarf:
30.000 € x 25 = 750.000 €

Das bedeutet: Bei einem Vermögen von 750.000 € und einer jährlichen Entnahme von 4 % (also 30.000 €) sollte das Kapital mindestens 30 Jahre lang ausreichen.

Hinweis: Die 4%-Regel ist eine vereinfachte Orientierung und keine Garantie. Steuern, Inflation, Kosten sowie aktuelle Marktentwicklungen werden dabei nicht berücksichtigt.

Haushaltsplan

Die bereitgestellten PDF-Vorlage sind bewusst einfach gehalten und vielseitig nutzbar: direkt digital ausfüllen, ausdrucken und handschriftlich verwenden oder als Vorlage für eine eigene Kalkulationstabelle nutzen.

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Finanzieller Fahrplan - Übersicht gewinnt

Ein strukturierter Überblick über die eigenen Finanzen ist der erste Schritt zum erfolgreichen Vermögensaufbau. Ein Haushaltsplan hilft dabei.

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Volle Transparenz über alle monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu bekommen.

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Einsparmöglichkeiten zu identifizieren, um finanzielle Ziele schneller zu erreichen.

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Den verfügbaren Betrag zu ermitteln, der monatlich investiert werden kann.

Zahlen, die motivieren

Die abstrakte Kraft des Zinseszinseffekts und des langfristigen Investierens wird am besten durch konkrete Beispiele greifbar. Die folgenden Diagramme dienen als Motivation und veranschaulichen, wie sich Kapital entwickeln kann.

Gezeigt sind beispielhafte Entwicklungen über verschiedene Zeiträume und bei unterschiedlichen, angenommenen Renditen. So wird sowohl das potenzielle Wachstum einer monatlichen Sparplanrate als auch die Entwicklung einer Einmalanlage klar.

Das wird aus 25 Euro monatlicher Sparplanrate

bei 7 % Rendite pro Jahr.

25 euro - Adjusted

Das wird aus 50 Euro monatlicher Sparplanrate

bei 7 % Rendite pro Jahr.

50 euro - Adjusted

Das wird aus 5.000 Euro Einmalanlage

bei 7 % Rendite pro Jahr.

5000 euro - Adjusted

Das wird aus 10.000 Euro Einmalanlage

bei 7 % Rendite pro Jahr.

10 000 euro - Adjusted

Mit dem Investieren loslegen

Wie genau fängt man jetzt mit dem Investieren an?

Der erste Schritt zählt

Eine gute Vorbereitung ist wichtig, doch entscheidend ist der erste Schritt, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Unser Video führt zum Einstieg durch wichtigsten Phasen auf dem Weg zum ersten Investment:

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Die finanzielle Basis: Zuerst einen Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben bilden und nur Geld investieren, das langfristig nicht benötigt wird.

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Die Anlagestrategie: Das Risiko durch die Streuung auf verschiedene Wertpapiere oder ETFs reduzieren und langfristig denken.

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Die praktische Umsetzung: Den passenden Broker auswählen und mit einem automatisierten Sparplan einfach loslegen.

Schritt für Schritt an die Börse und weiter

Wie in Aktien investieren? Was sind ETFs? Welche Börsenstrategien gibt es? Und nach welcher Strategie anlegen?

Wir liefern die Antworten auf diese Fragen – und sehr viel mehr!

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